Psychotherapie

 

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Franz Kafka

In der Verhaltenstherapie werden psychische Probleme als Folge ungünstiger oder belastender Lernerfahrungen gesehen. Allerdings haben psychische Erkrankungen fast immer mehrere und verschiedene Ursachen (multifaktorieller Erklärungsansatz). Im Laufe des Lebens können verschiedene Lernerfahrungen zusammen wirken und im Ergebnis zu dauerhaft belastenden körperlichen oder psychischen Symptomen führen.

Häufiges Ziel einer Psychotherapie ist, problematisches Verhalten bzw. psychische Symptome zu verringern oder zu beseitigen. Die Therapie soll Ihnen ermöglichen, sich selbst und Ihre Schwierigkeiten besser zu verstehen. Außerdem zielt die Behandlung darauf ab, Ihnen dabei zu helfen, Ihr Denken, Ihre Gefühle, Ihre körperlichen Reaktionen oder Ihr Verhalten so zu beeinflussen, dass sich das Problem notgedrungen verändern muss.

Meine Behandlungsschwerpunkte umfassen folgende Bereiche:

Depressionen, Burn-Out, akute Krisen
Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, Antriebsarmut, Rückzug, übermäßige Sorgen und bipolare/manische Störungen

Angststörungen
Soziale Ängste, Phobien, Panikstörungen, anhaltende Sorgen und Ängste, Gesundheitsängste, Prüfungsängste

Zwangserkrankungen
Waschzwänge, Kontrollzwänge, Ordnungszwänge, Zählzwänge und damit einhergehende belastende Befürchtungen

Auffällige Persönlichkeitszüge
sog. „Persönlichkeitsstörungen“ im sozialen Miteinander

Schmerzpsychotherapie

 

Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.

Siegmund Freud

Die kognitive Verhaltenstherapie bzw. die spezielle Schmerzpsychotherapie geht davon aus, dass körperliche Schmerzen durch verschiedene Einflüsse des Alltags – sogenannte Stressoren – ausgelöst, verstärkt oder aufrechterhalten werden können. Solche Stressoren können Konflikte oder andere Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, mit Kollegen oder in der Familie sein. Darüber hinaus stellt der Umgang mit dem Schmerzen, dem eigenen körperlichen Unwohlsein und den damit verbundenen Einschränkungen und Folgen einen hohen Stellenwert in der Therapie dar.

Depression, eingeschränkter Lebensmut und Angst sind häufige Begleiter des chronischen Schmerzes und die Beschäftigung mit deren Inhalt wird damit ein Teil der Therapie.

Ziel des therapeutischen Vorgehens ist, in enger Abstimmung mit Ihnen als Klienten, einen angemessenen Umgang mit möglichen Stressoren wie auch mit den Schmerzen selbst zu Erarbeiten. In kleinen Schritten wird auf diesem Wege versucht aus den verschiedenen Teufelskreisen von Stress, Schmerz, verstärktem Stress und verstärktem Schmerz auszubrechen.

Wichtigstes Ziel der Schmerzpsychotherapie ist psychisches Wohlbefinden. Neben dem Aufbrechen schmerzverstärkender oder -aufrechterhaltender Faktoren gehören dazu insbesondere auch ressourcenaktivierende Maßnahmen, Selbstfürsorge, Akzeptanz der eigenen Person mit ihren Stärken und Schwächen, sowie Stresstoleranz und soziale Kompetenz.

Psychoonkologie

 

Als Kind ist einem doch die Welt ziemlich klar – und wenn man stirbt, weiß man gar nichts.

Hans-Joachim Kulenkampff

In der Psychoonkologie – als wichtige Teildisziplin der Onkologie – steht nicht der Körper sondern die Psyche im Mittelpunkt der Behandlung.

Emotionen wie Angst, Wut, Trauer und Hilflosigkeit sind häufige Begleiter der Diagnose „Krebs“. Ziel ist es daher, Betroffene und auch deren Angehörige bei der psychischen Bewältigung der Krebserkrankung zu begleiten und zu unterstützen.

Kernthemen wie Krisenintervention, psychisches Wohlbefinden, Lebensqualität und die Krankheitsverarbeitung sowie der Einbezug der ebenfalls emotional oft sehr belasteten Angehörigen sind dabei von großer Bedeutung. Auch Themen wie Sterben und Tod, sowie der Umgang mit drohendem Verlust und Trauerarbeit stellen oftmals Kernstücke der Therapie dar.

Angehörige

 

Eigene Schmerzen ertragen wir leichter als die Leiden unserer liebsten Angehörigen.

Friedrich Martin von Bodenstedt

Chronische Schmerzen oder eine schwere körperliche Erkrankung, wie beispielsweise Krebs, stellen nicht nur für den Betroffenen selbst sondern auch für dessen näheres Umfeld eine psychische Herausforderung dar.

Gewohnheiten und familiäre Rollen können sich verändern und die Lebensqualität des sozialen Umfelds, wie der Familie oder des Partners, kann durch die veränderte Lebenssituation und die stetige Konfrontation mit dem körperlichen Schwierigkeiten, der Behandlung und deren möglichen Folgen eingeschränkt sein.

Kernthemen wie Krisenintervention, psychisches Wohlbefinden, Lebensqualität und die Krankheitsverarbeitung auf Seiten des Angehörigen sind daher von großer Bedeutung. Auch der Umgang mit belastenden Emotionen wie Angst, Wut, Traurigkeit oder Hilflosigkeit sind wichtige Elemente in der Therapie Angehöriger. Oft tabuisierte Themen wie Sterben und Tod sowie der Umgang mit drohendem Verlust und Trauerarbeit stellen oftmals Kernstücke der Therapie dar.

Persönlichkeitscoaching

Durch das Persönlichkeitscoaching können Sie Ihre Selbstorganisations- und Selbstmanagementfähigkeiten fördern und Ihre innere, mentale Landkarte erforschen und weiterentwickeln. Wenn Sie Ihre eigenen Potentiale, Ressourcen und Werte erkennen und fördern und sie ziel- und ergebnisorientiert einzusetzen vermögen, haben Sie die Basis für Ihre persönliche wie auch berufliche Lebenszufriedenheit gelegt.

Das Persönlichkeitscoaching bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren inneren Kompass neu auszurichten. So werden Sie unterstützt, persönliche oder berufliche Herausforderungen – beispielsweise Prioritätensetzung, ein effizientes Zeitmanagement oder eine berufliche Neuorientierung bzw. Weiterentwicklung – und schwierige Situationen (wie Konflikte) zu analysieren und diese effizient und nachhaltig zu meistern.

Selbstführung und Selbstorganisation
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Analyse und Weiterentwicklung individueller Ressourcen, Werte und Ziele für die Gestaltung persönlicher und beruflicher Lebenszufriedenheit
  • Meistern beruflicher Herausforderungen sowie beruflicher Weiterentwicklung oder Neuorientierung
  • Förderung von Zeit- und Selbstmanagementkompetenzen: hierzu gehören neben effizienter Zeitplanung auch persönliche und berufliche Ziel- und Prioritätensetzung
  • Nachhaltige Stärkung von Stressmanagementfähigkeiten zur Burnout-Prophylaxe
Veränderungsmanagement: Individuelles Change-Coaching
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Analyse individueller Bedürfnisse und Werte sowie aktueller Rahmenbedingungen
  • Konkretisierung und Weiterentwicklung klarer und realistischer Ziele und Veränderungswünsche zur Steigerung der persönlichen Zufriedenheit
  • Stärkung transformationaler Skills (z.B. Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz) zur Veränderungsoptimierung
  • Nachhaltige Förderung der Veränderungsmotivation (z.B. Entwickeln einer Vision) und Abbau möglicher innerer Widerstände (z.B. Befürchtungen/Ängste, Gewohnheiten oder hinderliche Glaubenssätze)

Business- und Leadershipcoaching

Führen stellt eine reizvolle Aufgabe und Herausforderung dar, die verantwortungsvoll, interessant und vielschichtig, aber auch anstrengend, manchmal unübersichtlich und in Teilen beängstigend sein kann. Teams und Organisationen sind keine Maschinen, sondern lebende Systeme, die sich permanent verändern und auf Einflüsse aus ihrer Umwelt reagieren. So haben Sie, als Führungskraft, es mit den unterschiedlichsten Menschen und agilen Organisationen zu tun sowie mit deren spezifischen Strukturen, Werten, Aufgaben und Zielsetzungen.

Das Business- und Leadershipcoaching kann Ihnen eine facettenreiche Theoriebasis bezüglich Führung vermitteln. Außerdem bietet es praktikable und auf Ihre Bedürfnisse und Ihren beruflichen Alltag zugeschnittene Modelle und Werkzeuge. Gemeinsam mit Ihnen werden neue Perspektiven, Impulse und innovative Strategien entstehen, die die weitere Grundlage Ihrer wirkungsvollen Führungsarbeit bilden.

Führungskompetenzen stärken
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Schärfen des eigenen Profils und der Rolle als Führungskraft
  • Etablierung und Förderung eines Selbstverständnisses als Führungskraft
  • Optimierung individueller Leitungskompetenzen (Skills) und Führungsstile, beispielsweise Schaffen nachhaltiger Motivation, Etablierung offener und wirksamer Kommunikation und Führung in schwierigen Situationen (z.B. Förderung von Konfliktmanagementfähigkeiten und Deeskalationsstrategien)
  • Gestaltung von Kommunikation und Kooperation durch Führung
Führen in Teams und Organisationen
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Analyse von interpersonellen Spannungen oder Konflikten sowie von Schwierigkeiten in der systemischen Kommunikation
  • Förderung wirksamer Kommunikationsstrategien und Stärkung von Konfliktmanagementfähigkeiten
  • Entwicklung systembezogener Ziele und Prioritäten und Ableitung effizienter Handlungsstrategien sowie Stärkung von „Change Management“ Fähigkeiten
Teams und Organisationen im Wandel: Change-Coaching für Führungskräfte
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Stärkung transformationaler und agiler Führungskompetenzen zur Erhöhung des Zielerreichungsgrads
  • Schaffen nachhaltiger Motivation und Compliance sowie Abbau von Widerständen innerhalb ihres Teams und der Organisation
  • Förderung offener und wirksamer Change-Kommunikation zur Widerstandsprävention und Entwicklung von Akzeptanz für die Veränderung

Gesundheitscoaching

Stresscoaching und Burnout-Prophylaxe
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Aufdecken und Analysieren innerer (z.B. eigene Ansprüche oder der Wunsch nach Selbstoptimierung) und äußerer (z.B. Erwartungen oder Konflikte) Belastungsfaktoren in Beruf und Privatleben
  • Erarbeitung von Strategien zur Stressbewältigung (Coping) sowie Reflexion und Optimierung eigener Spielräume und Lösungsstrategien
  • Förderung der Selbstwahrnehmung zur frühzeitigen Erkennung stressbedingter körperlicher „Warnsignale“ (z.B. mittels MBSR und Biofeedbacktechniken)
  • Effektiver und zielgenauer Einsatz vorhandener Kraftquellen und Ausgleichsfaktoren (Ressourcenaktivierung)
Resilienzcoaching
Mögliche Inhalte des Coachings

  • Entwicklung und (vorbeugende) Festigung relevanter Resilienzfaktoren: dazu gehören Strategien (z.B. Orientierung auf die Lösung, Übernehmen von Verantwortung für das eigene Leben und zielgerichtetes Aufbauen neuer Netzwerke), Einstellungen (z.B. Optimismus und Akzeptanz) und Fähigkeiten (z.B. Selbstwahrnehmung sowie Selbst- und Stressmanagementfähigkeiten) zur wirksamen Stärkung psychischer und körperlicher Widerstandskraft
  • Förderung von Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein als Grundlage eines raschen Erkennens von Unzufriedenheit, Überlastung und dem daraus resultierenden Handlungsbedarf